Informationsforum Kieferorthopädie
- Fachbegriffe aus Zahnmedizin und KFO -

www.zahnklammern.de

 


Bänder

Bänder bestehen aus ca. 0,12 mm starkem Metall. Sie sind Bestandteil der gängigen festsitzenden Apparaturen. In der Regel werden Bänder auf die ersten Molaren ("6er") zementiert. Gegenüber einfachen Brackets sind Bänder stabiler und erlauben die Befestigung von Hilfsteilen, wie z.B. einer Außenspange (Fachbegriff: Headgear). Des weiteren erleichtern Bänder die Rotation (Drehung) von Zähnen, da auch auf der Zungenseite Kräfte angreifen können. Der Nachteil von Bändern ist die problembehaftete Mundhygiene, der Verbleib von Restlücken nach der Behandlung und die mangelnde Ästhetik. 
Aufgrund dieser Tatsachen werden Bänder heute fast nur noch im Seitenzahnbereich gebraucht. Früher wurden jedoch alle Zähne bebändert - daher der Begriff "Multibandapparatur".

Metallband für Molaren

 

Bionator

Wie auch der Aktivator gehört der Bionator nach Balters zu den funktionskieferorthopädischen Geräten. Sein Prinzip ist, daß er durch gezielte Beeinflussung der Zungen-, Gesichts-, und Wangenmuskulatur Umbaureize am Kieferknochen bewirken kann. Die Zähne werden also nicht durch aktive Kräfte, sondern durch passive Umbauvorgänge bewegt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Aktivatoren besitzt der Bionator einen Gaumenbügel, welcher die Normalisierung der Zungenlage fördern soll. Anstatt eines Labialbogens im herkömmlichen Sinn, besitzt der Bionator sog. "Buccinatorschlaufen", welche sich den Druck des M. buccinator (ein Wangenmuskel) zunutze macht, um therapeutischen Druck auf die Zähne und Kiefer auszuüben.

Wie auch der Aktivator muss der Bionator mindestens 16 Stunden/Tag getragen werden, wobei vor allem die Tragezeit während des Tages notwendig ist, da der Patient nur hier den notwendigen Muskeldruck aufwendet. Der Bionator kann also auch als "Trainigsgerät" für den Mundraum angesehen werden.

 

 

Bögen

siehe: Drahtbögen

Brackets

(engl. Klammer) Brackets sind ein Teil der festsitzenden kieferorthopädischen Apparaturen. Mit ihrer Hilfe können die für die Zahnbewegung wichtigen  Drahtbögen an den Zähnen befestigt werden. Hierzu werden die Brackets auf die Zähne geklebt. Neben den "normalen" Brackets aus Metall gibt es inzwischen auch welche aus Keramik oder Kunststoff.

Klebebrackets aus Metall

Bukkal

Wangenseitig, zur Wange hin.

 


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webmaster , 6 August, 2006