Informationsforum Kieferorthopädie
- Fachbegriffe aus Zahnmedizin und KFO -

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D

Dehnschraube 

Distal
Distal = zum Ende des Zahnbogens hin

Distalbiss
siehe: Angle-Klasse 2

Drahtbogen
Der Drahtbogen ist Teil der festsitzenden Apparatur. Er ist das eigentliche aktive Element der Multibandapparatur. Mit seiner Hilfe werden falschstehende Zähne in den Zahnbogen bewegt. 
Zu Beginn der Behandlung, wenn die Zähne noch nicht richtig im Zahnbogen stehen, wird der Drahtbogen durch das Einsetzen in die Brackets elastisch verformt. Aus dieser elastischen Deformierung versucht der Bogen wieder in die Idealform zu kommen, dabei wird sein Druck auf die Brackets - und damit auf die Zähne - weitergegeben. Stehen die Zähne am Ende der Behandlung gerade, paßt der Idealbogen ohne Kraftanstrengung in die Brackets.
In der Anfangsphase sind die Drähte dünn und sehr elastisch, damit der Druck auf die Zähne nicht zu stark wird. Später werden dickere, starre Bögen eingesetzt, die für die Feineinstellung gebraucht werden.
Ferner sind die Bögen in rund- oder Rechteckform erhältlich, letztere ermöglichen u.a. die Torquebewegung von Zähnen
Beispiel für einen vorgeformten Drahtbogen
Eingesetzter Drahtbogen am Patienten


Dysgnathie

Unter diesem Sammelbegriff faßt man sämtliche Anomalien des Kauorgans zusammen. 
Man unterscheidet die skelettale von der dentoalveolären Dysgnathie:
Die skelettale Dysgnathie beschreibt eine Anomalie, die mit Knochen- oder Kieferwachstum zusammenhängt, während die dentoalveoläre Dysgnathie nur Zähne und Alveole (Zahnfach) betreffen.
Skelettale Dysgnathien sind in der Regel schwieriger zu behandeln

 


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webmaster , 25 Juli, 2000