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FDI-Nomenklatur
1970 wurde von der Fédération Dentaire International ein Schema eingeführt, mit dessen Hilfe jedem Zahn eine eindeutige, zweistellige Zahl zugeordnet werden kann. Dies vereinfacht nicht nur die Kommunikation zwischen den verschiedenen Behandlern; es ist auch ein Sicherheitsfaktor, welchen den Zahnarzt z.B. vor unbeabsichtigten Fehlern beim Ziehen von Zähnen schützt (Welcher Patient würde sich schon freuen, wenn der Zahnarzt ihm beichtet, den falschen Zahn gezogen zu haben..?).In der FDI-Nomenklatur wird der Kiefer in vier Abschnitte ("Quadranten") unterteilt. Oberkiefer und Unterkiefer mit je einer rechten und einer linken Seite - macht 4 Quadranten.
Der erste Quadrant ist per Definition "oben rechts" - also die rechte Seite des Oberkiefers. In jedem Quadranten werden die Zähne nun abgezählt, man beginnt bei dem mittleren Schneidezahn (1er) und endet bei dem Weisheitszahn (8er). Das Ganze trägt man in eine Tabelle ein:
oben rechts
18 17 16 15 14 13 12 11
21 22 23 24 25 26 27 28 oben links unten rechts 48 47 46 45 44 43 42 41 31 32 33 34 35 36 37 38 unten links Dank dieser Tabelle kann man nun jedem Zahn eine eindeutige Kennziffer zuordnen.
Beispiel:
- der rechte obere 1. Molar: 16 - der linke obere Eckzahn: 23 - der linke untere 2. Prämolar: 35 - der rechte untere 3. Molar: 48
Bei den Milchzähnen verhält es sich ähnlich, nur ist hier der 1. Quadrant mit einer "5" beziffert, der Zweite mit eines "6".. usw. Macht also bei 20 Milchzähnen:
oben rechts
55 54 53 52 51
61 62 63 64 65 oben links unten rechts 85 84 83 82 81 71 72 73 74 75 unten links
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webmaster , 23 Januar, 2004